Animal Climate Action

Mitmach-Newsletter des Bündnisses “Gemeinsam gegen die Tierindustrie”

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Liebe Genoss*innen und Freund*innen,

hier kommt der erste Mitmach-Newsletter des Bündnisses “Gemeinsam gegen die Tierindustrie”!

Das Bündnis “Gemeinsam gegen die Tierindustrie”

Wir, das Bündnis “Gemeinsam gegen die Tierindustrie”, sind ein bewegungsübergreifendes, überregionales Bündnis, das sich im Rahmen einer Aktionskonferenz im Juli 2019 gegründet hat. Gemeinsam fordern wir das Ende der Tierindustrie! Wir sind der Überzeugung, dass wir selbst aktiv werden müssen, um einen gesellschaftlichen Prozess anzustoßen, da die Konzerne und die Regierungen nicht die aus unserer Sicht erforderlichen Maßnahmen ergreifen werden! Wir brauchen eine Agrarwende hin zu einer solidarischen und ökologischen Produktions- und Organisationsweise, die nicht auf Kosten anderer erfolgt und nicht am Gewinn orientiert ist!

Wir treffen uns seit Juli zu regelmäßigen Bündnistreffen in verschiedenen Städten. Zuletzt kamen wir Ende November in Hannover zusammen und haben viel diskutiert, geplant und beschlossen. Unter anderem haben wir als Bündnis den Namen “Gemeinsam gegen die Tierindustrie!” sowie ein Selbstverständnis beschlossen. Und seit kurzem haben wir eine Website, die wir von nun an kontinuierlich ausbauen werden: https://gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.de/

Auch hinsichtlich unser geplanten Aktion schreiten die Vorbereitungen voran: unter dem Motto “PHW ade!” gehen wir vom 13.-20. Juni 2020 nach Rechterfeld in Niedersachsen, wo die PHW-Gruppe ihren Unternehmenssitz hat. PHW mit ihren Marken Wiesenhof, Bruzzzler und co. ist als größter deutscher Geflügelzüchter und -verarbeiter ein zentraler Player der deutschen Tierindustrie. In Rechterfeld liegen viele verschiedene und wichtige Produktionsbereiche von PHW auf engstem Raum zusammen: die Hauptzentrale, ein Futtermittelwerk, eine große Brüterei sowie mehrere Mastanlagen!

Macht Mit!

So ein Protestcamp und eine Massenaktion vorzubereiten bedeutet natürlich eine Menge Arbeit! Wir sind viele engagierte Menschen, sind aber auch noch an einigen Stellen auf weitere Unterstützung angewiesen. Du kennst dich mit Social Media aus, möchtest Informationsveranstaltungen durchführen, kennst dich mit Camp-Logistik aus oder bist im Oldenburger Münsterland bestens vernetzt? Auch wenn du dir noch nicht so recht vorstellen kannst, welche Aufgaben dir liegen könnten, du aber ganz einfach Bock und Zeit hast mitzumachen, dann melde dich bei uns und mach mit: mail@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.de!

Unser nächstes Bündnistreffen: 10.-12. Januar in Berlin

Unser nächstes Bündnistreffen findet vom 10.-12. Januar in Berlin statt! Wir freuen uns über neue Gesichter, die mit uns die Vorbereitungen vorantreiben möchten.

Hier schonmal die Rahmendaten zum Programm des Treffens:
– Freitag: Für Neue gibt es um 19 Uhr eine Einführung, um den Einstieg zu erleichtern. Außerdem gibt’s Freitagabend auch ein gemeinsames Abendessen.
– Samstag: Am Samstag beginnt das Treffen gegen 9 Uhr und geht den ganzen Tag – mit Pausen, leckerem Essen und nettem Abendprogramm.
– Sonntag: Sonntag endet das Treffen um ca. 13 Uhr. Danach gibt’s noch Mittagessen und anschließend räumen wir gemeinsam auf.

Meldet euch bei Interesse gerne per Mail an, dann schicken wir euch alle weiteren Infos zu: mail@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.de

Aktuelles zu PHW

Als ob es nicht schon Anlässe genug gäbe, um gegen PHW aktiv zu werden, erreichte uns folgende Meldung von der Bürger*inneninitiative “KW stinkt’s” aus Königs-Wusterhausen bei Berlin:

Liebe GegnerInnen der Massentierhaltung in Brandenburg,

in aller Kürze: Im November 2019 wurde bekannt, dass Wiesenhof erneut einen Antrag auf Erhöhung der Kapazität in der Wiesenhof-Schlachtanlage in Niederlehme (Königs Wusterhausen) beim Landesumweltamt in Brandenburg gestellt hat. Das LfU hatte bereits im November des vergangenen Jahres (2018) die Erweiterung auf 160.000 Tiere genehmigt. Nun geht es um 230.000 Tiere pro Tag (!).

Die Bürgerinitiative KW stinkt’s will das zusammen mit einem ganzen Netzwerk an UnterstützerInnen aus Tierrechtsinitiativen, Umweltorganisationen und Einzelpersonen verhindern. Doch schon der laufende Widerspruch gegen die erste Erweiterung und die Prozessführung vor Gericht durch einen erfahrenen Rechtsanwalt stellt die BI und die Aktiven vor eine riesige finanzielle Herausforderung. Die Kosten dafür kann die BI nicht alleine tragen. Die Aussichten, Wiesenhof vor Gericht zu stoppen, sind gut. Doch nur wenn jetzt ausreichend Spenden zusammen kommen, können BI, NABU Brandenburg und Rechtsanwalt das laufende Widerspruchsverfahren überhaupt weiterführen und weitere Schritte planen.

Weitere Infos zur Kampagne: https://www.kw-stinkts.de/

Wir stehen solidarisch hinter “KW stinkt’s” und allen anderen Bürger*inneninitiativen, die sich gegen PHW und die Tierindustrie wehren!

Unser Spendenkonto

Da ganz schön hohe Kosten für Camp und Aktion auf uns zukommen, hoffen wir auf vielfältige Unterstützungen aus der Bewegung. Gerne könnt ihr uns kleine oder große Beträge überweisen – vielen Dank!

Konto: Spenden und Aktionen
Betreff: “PHW ade” (wichtig!)
IBAN: DE29 5139 0000 0092 8818 06
BIC: VBMHDE5F
Geldinstitut: Volksbank Mittelhessen

Unser Newsletter

Unseren Newsletter könnt ihr abonnieren, indem ihr eine Mail schreibt an sympa@lists.riseup.net mit Betreff “subscribe aktionscamp-tierindustrie-2020”.

Termine

Hier einige Termine, die wir ausrichten oder bei denen wir am Start sind und wo ihr uns kennenlernen könnt:

10.-12. Januar, Berlin: Bündnistreffen (mail@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.de)

12. Januar, Berlin: gemeinsame Banner-Malaktion für die Demo Wir Haben Es Satt (mail@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.de)

14. Januar, Diepholz: Vortrag von Pfarrer Kossen über die Arbeitsbedingungen in der Tierindustrie, Veranstaltungsreihe Klima und Nachhaltigkeit Diepholz (https://agenda21diepholz.jimdo.com/)

18. Januar, Berlin: Demo Wir Haben Es Satt (https://wir-haben-es-satt.de)

25. Januar, Bochum: Tierrechtstag (https://www.facebook.com/tierbefreierbochum/)

Liebe Grüße
Bündnis „Gemeinsam gegen die Tierindustrie“

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