Animal Climate Action

7. April 2018
von Krabbe
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SAVE THE DATE: Climate & Justice Games Hannover 2018

 

+++ gern weiterverbreiten +++

Save the Date:

Climate & Justice Games 13.-17. November 2018

Aktionstage in Hannover während der EuroTier

Kernzeitraum mit Schlafplätzen, Küfa, EA, etc. ab 15.11.

Im Herbst 2018 plant Animal Climate Action (AniCA) zeitgleich mit der EuroTier Messe in Hannover die „Climate & Justice Games“. Wir wollen die Klima- und die Tierrechts-/ Tierbefreiungsbewegung sowie weitere linke Bewegungen einladen, in einem gemeinsamen Rahmen Aktionen gegen die Profiteure von Ausbeutung und Unterdrückung durchzuführen. Vorbilder sind die erfolgreichen Climate Games in Amsterdam und Basel. Die EuroTier Messe ist ein zentraler Schauplatz von Handel, Management und Wissenstransfer rund um die Tierproduktion.

Nähere Infos folgen.

Für Nachfragen und Kontakt wie immer:

kontakt@animal-climate-action.org.

Schreibt uns, wenn ihr mitorganisieren wollt. Nächstes Treffen: 26./27.05. in Berlin.

+++ Solidarität +++ Banner Drop +++ EuroTier Messe +++ Klimagerechti
gkeit +++ vernetzt +++ Agrarministerium +++ Go In +++Innenstadt +++
Bewegungen +++ VW +++ Lock On +++ Kleingruppen +++ Markieren +++ dez
entral +++ Ungehorsam +++ Hauptgewinn +++ www.bgr.bund.de +++ Aktion
stage +++ Spielfeld +++ Tierbefreiung +++ Aktionstraining +++ Kohlek
raftwerk +++ Theater +++ Ausländerbehörde +++ Stören +++ Blockade ++

16. April 2018
von Karpfen
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Großdemo: “Tierproduktion stoppen – Klima retten” am 19. Mai in Bremen

Zusammen mit der T-Zelle Bremen rufen wir von AniCA zu der Demonstration “Tierproduktion stoppen – Klima retten” auf.

Die Demo startet um 13.00 uhr auf dem historischen Marktplatz in Bremen.

Im Rahmen der Veranstaltung „T I E R L E I D – F R E I E S – B R E M E N“ versammeln sich seit 2015 die Bremer Tierschutz- und Tierrechtsvereinigungen auf dem historischen Markplatz, um über ihre Arbeit zu berichten und über herrschendes Tierleid aufzuklären.

Als Höhepunkt der Veranstaltung Uhr findet von 13:00 bis 14:00 Uhr eine Großdemonstration durch die Innenstadt statt. Start und Ziel des Demonstrationszuges ist der Bremer Marktplatz. Der Fokus der Großdemonstration ist dieses Jahr:

„Tierproduktion stoppen – Klima retten“.

Auf dem Marktplatz wird es neben vielen Informationsständen den ganzen Tag über Musikalisches und Kulinarisches vom Feinsten geben.

Mehr Informationen:
Web: http://www.t-zelle.net/gallery

28. Februar 2018
von Sperling
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Solidarität mit von Repression betroffenen Aktivist*innen – gegen Wiesenhof und seine Welt der industriellen Tierhaltung!

Mit einer Aktion in einem real-Supermarkt in Berlin solidarisieren wir uns mit den Aktivist*innen, die in diesen Tagen wegen Aktionen gegen Wiesenhof vor Gericht stehen.
Symbolisch sperrten wir das Wiesenhof-Wurstregal ab und stellten die verheimlichten Produktionsbedingungen mit Fotos bloß:
Die Aktion fand statt im Rahmen der dezentralen Aktions- und Solidaritätswoche vom 24.02. bis zum 03.03.2018;
Am 28. Februar stehen sieben Aktivist*innen in Straubing vor Gericht. Ihnen wird zur Last gelegt, sich im Februar 2016 an einer Besetzung der Baustelle der Wiesenhof-Schlachtfabrik in Bogen beteiligt zu haben. Die vorgeworfenen Straftaten lauten Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung
Am 14. Mai hat ein weiterer Aktivist vor dem Landgericht Verden seine Berufungsverhandlung. Vorgeworfen wird ihm, sich im August 2016 an einer Blockade der Wiesenhof-Schlachtfabrik in Holte beteiligt zu haben. 2017 wurde er in Nienburg wegen Nötigung zu 3 Monate Haft ohne Bewährung verurteilt; er war nicht vorbestraft. Das Urteil begründete Richter Förtsch u.a., indem er die Aktionsformen mit denen der SA (der paramilitärischen Kampforganisation der NSDAP) verglich. Dieses Urteil darf nicht stehenbleiben!



Siehe auch:

23. Februar 2018
von Karpfen
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Wir gegen Wiesenhof

Auch wir solidarisieren uns mit den angeklagten Tierbefreiungsaktivist*innen und haben folgende Solidaritätserklärung vom Bündnis Marxismus und Tierbefreiung unterzeichnet.

Wir gegen Wiesenhof

Solidarität mit den acht SchlachthofbesetzerInnen von Bogen und Wietzen-Holte

„Wer im Stich läßt seinesgleichen, läßt ja nur sich selbst im Stich.“
Bertolt Brecht

Ende Februar und Anfang Mai wird acht Tierbefreiungs- und TierrechtsaktivistInnen aus ganz Deutschland vor dem Amtsgericht im bayrischen Straubing und vor dem niedersächsischen Landgericht Verden der Prozess gemacht. Ihnen wird „Sachbeschädigung“, „Nötigung“ und „Hausfriedensbruch“ vorgeworfen.

Faktisch sitzen alle Acht aber nicht wegen der Bagatelldelikte auf der Anklagebank, die ihnen zur Last gelegt werden, sondern wegen ihres Protests und Widerstands gegen die kapitalistische Ausbeutung und Tötung von Tieren durch Deutschlands Geflügel-Schlachter Nummer eins: die PHW-Gruppe. Das niedersächsische Unternehmen ist in der Öffentlichkeit besser bekannt unter dem Namen Wiesenhof, eine der PHW-Tochtergesellschaften und das Flaggschiff des Firmenimperiums der Kapitalistenfamilie Wesjohann.

Blockaden und Besetzungen von Schlachtfabriken
Hintergrund der juristischen Verfahren sind zwei Aktionen des kollektiven zivilen Ungehorsams gegen den Wiesenhof-Konzern. Im Februar 2016 besetzen 30 TierbefreiungsaktivistInnen Baukräne und das Baubüro auf einer Baustelle in Bogen bei Straubing, verteilten Flyer und hängten Transparente auf. Dort sollte eine Hühnerschlachtfabrik wiederaufgebaut werden, die zuvor abgebrannt war. Sie ist Eigentum von Deutschlands führenden Geflügelfleischproduzenten. Sieben der 30 Beteiligten werden nun in Straubing dem Richter vorgeführt.

Im August 2016 wurde ebenfalls ein Schlachthof des Geflügelfleisch-Monopolisten im niedersächsischen Wietzen-Holte blockiert. Ein Aktivist nahm dabei auf einem LKW Platz und räumte ihn für mehrere Stunden nicht. Der Nienburger Amtsrichter Jan-Hauke Förtsch verurteilte ihn dafür zu drei Monaten Gefängnis ohne Bewährung. Der Justizbeamte war der Auffassung, eine besonders drakonische Strafe verhängen zu müssen, weil der Angeklagte mutmaßlich „in der Unrechtstradition politischer Straßenkämpfer wie der SA“ gestanden habe, „derer Methoden er sich im Kern bedient hat“. Gegen dieses Urteil beginnt im Mai am Landgericht Verden die Berufungsverhandlung.

Respekt, Solidarität und Unterstützung
Wir können das Handeln unserer FreundInnen und GenossInnen gut verstehen. Unzählige Male standen Tierrechts- und TierbefreiungsaktivistInnen schon vor Unternehmenstoren, ignoranten Konzernchefs oder FilialleiterInnen, die nur ihre Profite im Kopf haben, und teilnahmslosen PassantInnen. Wir sagen ihnen immer wieder, dass uns die Produktion, Verkauf und Verzehr von Fleisch von Wiesenhof und anderen nicht passt. Unsere FreundInnen und GenossInnen haben sich vor diesem Hintergrund entschieden, dafür zu sorgen, dass zumindest an einigen Orten das Schlachten beendet wird; dass das, was ihnen und uns nicht passt, auch nicht mehr länger geschieht.

Dafür gebührt ihnen größter Respekt, unsere Solidarität und Unterstützung.
Das Nachtreten der Staatsapparate wirkt angesichts 240 Millionen geschlachteter Vögel und einem Umsatz von knapp 2,5 Milliarden Euro im Jahr der PHW-Gruppe für das industrielle Töten wie der Marotte bornierter BürokratInnen. Doch Repression ist ein notwendiges Übel im Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung von Mensch und Tier. Das haben auch die Verfahren und Gesetzesverschärfungen der letzten Jahre in Westeuropa und den USA gezeigt. Es war also nichtanders zu erwarten. Gesetz und Ordnung sind überall und immer Gesetz und Ordnung derjenigen, welche den etablierten Gesellschaftsbau schützen. Sie treffen jene, die ihn in Frage stellen.

Deswegen sitzen zwar acht vor den Richtern, aber die Anklage gilt uns allen. Wir werden uns aber nicht vom juristischen Schmierentheater beirren lassen. In der Geschichte sind nie grundlegende Fortschritte ohne Widerstand und außergesetzliche Mittel gemacht worden, sofern die gesetzlichen sich als unzulänglich herausgestellt haben. Was sind besetzte Kräne, blockierte Zufahrtswege und ein paar Transparente gegen Elektrowasserbäder für Puten und Hühner oder vollautomatisierte Schlachtstraßen? Was ist die Blockade eines Schlachthofs gegen den Bau eines Schlachthofs?

ErstunterzeichnerInnen:

Animal Climate Action, Animal Uni Tierbefreiungsgruppe der Berliner Hochschulen, Assoziation Dämmerung, Berliner Tierbefreiungsaktion, Bündnis Marxismus und Tierbefreiung, die tierbefreier e.V., Kampagne gegen Tierfabriken, Offensive gegen die Pelzindustrie, Tierbefreiung Hamburg, Tierfabriken-Widerstand, Tierrechtsgruppe Zürich, Tierrechtsinitiative Hamburg

Weitere UnterzeichnerInnen:
Twelve Monkeys – Vegankrams, Dr Pogo Veganladenkollektiv, Tierbefreiungsoffensive Saar e.V., Tierrechtsgruppe Gießen, Gerborg Glanz, Anarchistische Tierbefreiungsoffensive Kiel, Tierrechtstreff Münster, …

Juristische Verfahren kosten Geld. Spendet auf folgendes Konto:
DE29 5139 0000 0092 8818 06VBMHDE5F
Volksbank Mittelhessen
Verwendungszweck: Kampagne gegen Tierfabriken (bitte unbedingt angeben)

Veröffentlicht wurde die Erklärung auf der Facebookseite vom Bündnis Marxismuns und Tierbefreiung

28. Januar 2018
von Karpfen
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Tote Eisbären – Aktion auf der Grünen Woche

Mit einer Aktion auf dem Gelände der Messe Berlin haben wir heute auf die problematischen Zusammenhänge zwischen Tierproduktion und Klimawandel aufmerksam gemacht. Mit Eisbärenmasken ausgestattet verteilten Aktivist*innen von Animal Climate Action vor dem Stand des Deutschen Bauernverbandes in der Halle des Entwicklungsministeriums bunte Zettel mit Informationen zum Klimawandel und den Auswirkungen der Tierproduktion und verlasen folgende Erklärung:

„Während vielen Berlinerinnen und Berliner traurig sind, dass das Eisbär-Baby im Berliner Tierpark gestorben ist, gehen 50 % des Eisbären-Nachwuchses im Arktischen Meer an den Folgen des menschengemachten Klimawandels zugrunde. Die Eisbären müssen aufgrund des Rückgangs des Arktischen Eises immer weitere Strecken zurücklegen, um Nahrung zu finden. Junge Eisbären sind noch nicht in der Lage, diese weiten Strecken zu schwimmen und ertrinken daher im Arktischen Meer.

Die Eisbären sind nicht die Einzigen, die dem Klimawandel zum Opfer fallen – weitere Tierarten sterben aus, Menschen verlieren durch Flut und Dürrekatastrophen ihre Heimat, ihre Lebensgrundlage oder ihr Leben. Davon sind vor allem Menschen im globalen Süden betroffen, während die Menschen im globalen Norden hauptverantwortlich für den Klimawandel sind. Die Erwärmung des Klimas wird nicht nur durch Emissionen der Industrie, Energiewirtschaft und des Verkehrs verursacht. Auch die Produktion von Fleisch und Milchprodukten tragen erheblich zum Klimawandel bei. Die Produktion tierischer Lebensmittel verursacht ein Vielfaches an klimaschädlichen Emissionen gegenüber pflanzlichen Lebensmitteln. Werden Sie aktiv für den Klimaschutz! Verzichten Sie auf tierische Lebensmittel! Engagieren Sie sich gegen Tierproduktion!

Tierproduktion stoppen! Klima retten! Für eine biovegane solidarische Landwirtschaft!“

Umstehende Menschen klatschten Beifall und lasen interessiert die Sprüche auf den Zetteln.

Anschließend starben die Eisbären symbolisch auf dem Messeboden.

Hochauflösende Fotos gibt es hier.

  

23. Januar 2018
von Krabbe
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Dinosaurier des Jahres

Aus der “großen” Politik: der NABU verlieh im Dezember 2017 den Preis “Dinosaurier des Jahres” an Joachim Rukwied, dem Chef(lobbyist) des deutschen Bauernverbandes. Ruckwied hat sich wiederholt gegen “nationale Alleingänge” im Klimaschutz gewandt und die geplanten windelweichen Klimaziele des Bundesumweltministeriums kritisiert.

http://www.klimaretter.info/protest/nachricht/24099-agrarlobbyist-bekommt-dinosaurier-des-jahres

https://www.nabu.de/news/2017/12/23707.html

http://www.raiffeisenmitte.de/home/news/news/datum/2016/07/22/rukwied-kritisiert-nationalen-alleingang-beim-klimaschutz/

9. Januar 2018
von Sperling
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Aktionen zur Grünen Woche 2018

Auch 2018 wieder findet die Grüne Woche in Berlin statt – die weltgrößte Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau, die tausende Besucher_innen von 19. – 28. Januar in ihre Hallen lockt. Doch hinter dem Ausflugsziel und Verkostungsparadies verbirgt sich menschliche Unterdrückung, Umweltzerstörung und Klimawandel, sowie Tierausbeutung, verursacht durch das kapitalistische (Landwirtschafts-)System.

Wir gehen mehrere Male direkt an den Ort der Beschönigung. Wir wollen die Messebesucher_innen auf die untragbaren Missstände der Agrarindustrie aufmerksam machen und unseren Protest gegen eine Landwirtschaft, welche Menschen, Tiere und Umwelt zu Waren macht, zum Ausdruck bringen. Unabhängig von konventionell oder bio, mit Tierschutzsiegel oder Nachhaltigkeitspreis ist dieses System gewaltvoll und ignorant gegenüber den Bedürfnissen aller Betroffenen. Während der Grünen Woche nimmt die Präsentation von Tierhaltung und -industrie einen bedeutenden Platz ein und bietet so Anknüpfungspunkte für Aufklärung über die grauenhafte weltweite Unterdrückung und Ausbeutung von Milliarden von fühlenden Individuen, die damit einhergehende nachhaltige Zerstörung des Weltklimas und den maßlosen Raubbau an unser aller Lebensraum.

Deshalb werden wir mithilfe von Videos, Transparenten, Infomaterialien und einer Bildergalerie zeigen, was auf der Grünen Woche verborgen bleibt. Mit echten Bildern und wahren Geschichten wollen wir den Alltag jedes einzelnen nichtmenschlichen Individuums und die fatalen Folgen der Tier- und Agrarindustrie allgemein für Umwelt und Klima sichtbar machen.

Für eine solidarische, gerechte, nachhaltige und gemeinsam selbstbestimmte Landwirtschaft!

Kommt vorbei!
Wir freuen uns auf euch!

Wann?

  • Fr, 26.01.2018, 15:30-17:30
  • So, 28.01.2018, 10:00-13:00

Wo?

Messe Berlin vor dem Haupteingang (Eingang Ost)

 

22. November 2017
von Sperling
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Filmaufnahme der Podiumsdiskussion “Futtermittelimporte stoppen! Tierfabriken dichtmachen! Klimagerechtigkeit erkämpfen!”

Unsere Podiumsdiskussion am 13. Oktober 2017 unter dem Motto “Futtermittelimporte stoppen! Tierfabriken dichtmachen! Klimagerechtigkeit erkämpfen!” kann man sich inzwischen als Filmaufnahme anschauen – besten Dank an den Ersteller!

Finden könnt ihr den Film hier:

 

Und hier findet ihr unseren Bericht zur Veranstaltung:

… In den gemütlichen Veranstaltungsraum des Cafés kamen etwa 30 Besucher*innen. Zunächst berichteten die Diskutant*innen davon, wie die Themen Futtermittelimporte sowie Tierproduktion und deren Auswirkungen auf das Klima in ihrer Arbeit eine Rolle spielen. …

(zum vollständigen Bericht)